Reisebericht: Erste golffriends Golfwoche

Die sommerliche Wärme noch in den Knochen, und auch ein bisschen davon für die Daheimgebliebenen mit zurück gebracht nach Zentraleuropa, sind 37 begeisterte Golffriends gestern Abend von der golffriends-Golfwoche in Costa Navarino zurückgekehrt. Das Resort ist wirklich spitze und wer einmal erfahren möchte, wie Golf-Service sein kann, dem sei eine Reise zu Petros Tourgaidis und seinem Team von „The Dunes Course“ und „The Bay Course“ in Costa Navarino wärmstens empfohlen!

Bereits kurz nach der Ankunft im wirklich beindruckenden Resort Costa Navarino hatten die Teilnehmer die etwas lange Anreise über Athen bereits vergessen – die positiven Eindrücke waren wohl einfach zu stark! Ab nächstem März wird der nahegelegene Flughafen Kalamata ganzjährig direkt angeflogen – dann entfällt sogar dieser vermutliche einzige Nachteil dieser Top-Destination.

1. Tag, 1. Abschlag: Voller Erwartung!

Schöner kann der erste Golftag kaum beginnen…

Am ersten Abend – dem Anreisetag (24.10.12) – genossen wir gleich mal ein leckeres mehrgängiges Menü im Restaurant „Da Luigi“, bevor es am nächsten Morgen auf zur ersten Runde ging. Dies spielten wir auf dem „The Dunes Course“ (Apr 72, 5.853 m von gelb). Clubhaus und Tee Off des Dunes Course liegen unmittelbar beim Hotel, grad mal ein Par 4 entfernt. Wir erhielten für uns die besten Startzeiten zwischen 10 und 11 Uhr – Freude herrscht! Das liess genug Raum für das vorabendliche „Kennenlernen der Bar“ und an der Bar und das reichhaltige Frühstück am nächsten Morgen. Der Dunes Course ist in einem Top-Zustand, die Greens waren extrem schnell, und das harmlos aussehende Rough recht tückisch – alles zusammen eine echte Herausforderung. Die Golffriends waren begeistert und schwärmten am 19. Loch vom Platz. Abends genossen wir erneut ein mehrgängiges, sehr feines Essen, diesmal im „Flame „dem Club-Restaurant.

Spielen oder Panorama genießen oder fotografieren?

Claude entschied sich hier „fürs Fotografieren“ :-)

Am zweiten Golftag, 26.10.12, spielten wir dann auf dem etwas kürzeren Bay Course (Par 71, 5.232 m von gelb). Es war nicht zu erwarten, dass die Begeisterung des Vortags für den Dunes Course noch hätte übertroffen werden können. Doch viele Golffriends schwärmten danach von einem der schönsten Golfplätze, den sie bisher gespielt haben. Auch mir persönlich ging es so. Die Panoramaaussichten waren derart beindruckend, dass es manchmal schwer fiel, sich auch noch auf das Spiel zu konzentrieren. Nach einem ausgiebigen „Abfeiern der Ladies“ – ja, ja, auch ich musste kräftig ran J – genossen wir abends die Vorzüge des sehr reichhaltigen Buffets im Restaurant „Morias“, direkt im Hauptgebäude des Hotelkomplexes.

Am dritten und vierten Golftag (27. und 28.10.12) spielten wir ebenfalls den Dunes Course. Als Abwechslung zu den täglichen Danners hatten wir an diesen Tagen stattdessen einen „After Golf-Lunch“ organisiert. Deshalb schlugen wir an diesen beiden Tagen bereits ab 9 Uhr und gleichzeitig von Tee 1 und Tee 10 ab. „After Golf Lunch“ ist allerdings leicht untertrieben – wir hatten beide Mal ein mehrgängiges, exklusives Essen serviert erhalten, welches den Dinners in nichts nach stand.

Ich kam vor lauter Leckereien kaum zum Fotografieren…

Am Abend des 28.10.12 machten wir einen (fakultativen) Ausflug in eine griechische Taverne. Alles war perfekt vom Hotel organisiert inkl. Shuttle-Bus, etc. 26 Golffriends nahmen daran teil. Und ein grosszügiger Sponsor unter den Golffriends (der nicht namentlich genannt werden möchte) – vielen Dank! – steuerte noch etwas bei, weil der Ausflug mind. 30 Teilnehmer/innen erforderte . Erneut erwartete uns reichhaltiges Essen in typisch griechischer Atmosphäre. Die vielen verschiedenen Leckereien die da von Nikos und seinem Team (die Familie betreibt die Taverne seit über 50 Jahren) aufgetischt wurden, erinnerten mich fast ein bisschen an die Tapas-Reichhaltigkeit – nur eben griechisch und viel größere Portionen. Manche waren so begeistert, dass natürlich gleich entsprechende Fotos der schön angerichteten Platten auf Facebook gepostet werden mussten ;-) Zusätzlich kamen wir in den Genuss eines improvisierten Musikrausches. Beim Erklingen der ersten Töne des

„Sirtaki“ waren zwei zufällig anwesende Griechinnen nicht mehr zu bremsen und liessen ihr Tanzbein schwingen. Uns hat die Extraeinlage gefällten und das griechische Feeling war komplett ;-)

Am 29.10. 12 spielten wir die 5. Runde, diesmal erneut auf dem Bay Course. Der Wettergott war auch diese Woche ein treuer Golffriend. Das „schlechteste Wetter“ hiess: „teilweise bewölkt und 26 Grad“ J – und an diesem Tag gab er nochmals richtig Gas: blauer Himmel, blaues Meer, dazwischen satte Grüns und rund zufriedene Gesichter. Natürlich auch beindruckt von diesem fantastischen äusseren Bedingungen bin ich mittlerweile für mich persönlich zum Schluss gekommen: der Bay Course ist für mich nicht einer der schönsten bisher gespielten Plätze weltweit – sondern DER Schönste. Das ist natürlich subjektiv, aber dem Fazit des amerikanischen Robb Reports „The Bay Course – The Best of the Best“ kann ich persönlich nur beipflichten.

Abends durften wir uns dann nochmals vom reichhaltigen Buffet im Hauptrestaurant Morias beeindrucken lassen, bevor wir am letzten Golftag, 30.10.12, auf dem Dunes Course das Abschiedsturnier spielten. Erneut spielte der Wettergott mit und wir genossen einen herrlichen Tag.

Die zwei großen Turnierpreise-Abräumer auf einem Foto: Manuela (links) und Florian (rechts), zwei der Herausforderer in der Mitte (Tiziano und Michael).

Welche spielerische Herausforderung der Platz stellt, konnte man leicht an den Ergebnissen erkennen: grade mal 3 von 35 Spielern schafften ein Nettoergebnis von 36 oder mehr Punkten. Umso größer natürlich die Freude von Anita Bürgi (Playing HCP 42/40 Nettopunkte), Stefan Trödel (14/39) und Hans-Joachim Selbach (13/37). Unsere herzliche Gratulation zu diesen tollen Ergebnissen. Die vollständige Rangliste gibt es hier.

Mit der Siegerehrung und Dinner näherte sich nun das Ende der ersten golffriends-Golfwoche mit großen Schritten – und manch einem war das Bedauern über das nahende Ende auch ein klein wenig anzusehen. Ich bin mir ziemlich sicher: die meisten der 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nicht zum letzten Mal in Costa Navarino gewesen sein und vielleicht auch Ihren Freunden schwärmend darüber berichten. Aufgrund des großen Erfolgs werden auch wir mit Freude wieder eine golffriends-Reise nach Costa Navarino anbieten.

Dem ganzen Team von Costa Navarino möchte ich für die hervorragenden Leistungen vor Ort und Bounty Golfreisen für die perfekte Organisation herzlich danken. Mein Dank geht aber ebenso an die teilnehmenden Golffriends – eine tolle Truppe, beste Stimmung und viel Begeisterung – so macht Reisen durchführen richtig Spaß!

Bis hoffentlich bald bei der nächsten golffriends-Golfwoche,

Michael

P.S.: Hier (auf unserer Facebook-Seite) die ersten Fotos. Weitere (richtig gute Fotos – von Thomas H.) werden folgen. Ich freue mich, wenn auch Ihr mir Eure schönsten Navarino-Fotos mailt oder direkt auf der golffriends-Facebook-Seite postet. So können wir untereinander die besten oder witzigsten Fotos ganz bequem „austauschen“ und nebenbei auch die diesmal noch nicht teilnehmenden Golffriends ein wenig teilhaben lassen. Vielen Dank! :-)

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3 Responses to Reisebericht: Erste golffriends Golfwoche

  1. […] Das sind die Feedbacks unserer Teilnehmer unserer ersten golffriends-Reise nach Costa Navarino vom Oktobger 2012. Den Reisebericht mit Fotos und mehr findest Du hier […]

  2. Maike sagt:

    Das hört sich ja nach ganz viel Spass an, gefällt mir. Wäre auch was für mich.

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