Neuer Portal-Release

30. November 2011

Gestern 29.11.11 haben wir auf unserem Portal www.golffriends.com eine neue Software-Version installiert. Historisch hatte sich einiges angesammelt, was technisch und konzeptionell nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen entsprach und uns für die Zukunft mehr behindert als unterstützt hätte. Wir haben deshalb vor ca. 4 Monaten mit einer Komplettüberarbeitung, teilweise sogar Neuentwicklung, grosser Teile des Portals begonnen und die erste Phase dieser Überarbeitung nun gestern abgeschlossen. Optisch werdet Ihr überhaupt keine Änderungen erkennen, alles bleibt vorerst beim Gleichen. Die Spitze des Eisbergs ist also unverändert während sich bei allem unter der Wasseroberfläche ziemlich viel geändert hat. Trotz intensiven Tests können wir leider nicht ausschliessen, dass es an der einen oder anderen Stelle noch „haken“ könnte. Falls Ihr Probleme/Fehler feststellt, bin ich jederzeit für konkrete Hinweise dankbar und wir werden dem umgehend nachgehen. Einfach eMail an info@golffriends.com schicken.

Liebe Grüsse

Michael

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Qualiregeln Deutschland 2011- Wie kam’s?

27. November 2011

Bevor wir uns mit den Qualiregeln 2012, Finale 2012, etc. auseinandersetzen, ist die Zeit gekommen für einen kleinen diesbezüglichen Rückblick auf die Saison 2011. Manch einer mag sich ja denken, dass es da jemandem (mir?) langweilig war, damit es zu diesen Qualifikationsregeln und Leaderboards der Saison 2011 kam. Warum ich das Thema aufgreife? Einfach deshalb, weil es sehr viel Feedbacks, auch Kritik, gab und das Thema von Spielerseite immer wieder mal aufgegriffen wird, zuletzt z.B. anlässlich des „Halbfinale 2012“-Blogeintrags.

Wir haben stets ein offenes Ohr für Benutzeranregungen, manchmal vielleicht ein zu offenes Ohr, wie die nachfolgende Schilderung gleich zeigen wird. Und wir sind natürlich interessiert daran, die „golffriends.com Trophy“ kontinuierlich zu verbessern. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – aber manchmal kann der Schuss auch nach hinten oder zumindest seitlich losgehen.

Im Herbst 2010 gingen bei uns zu diesem Thema über 3.000 (!)Feedbacks ein. Über die große elektronische Benutzerumfrage, per eMail, Telefon und last but not least auch persönlich, insbesondere beim Finale 2011 in Belek.

Die Spieler- und Rundenzahlen waren auch 2010 stark gestiegen  Entsprechend gab es ein häufiges Votum in diese Richtung: „Es muss auch für GolferInnen, die nicht 40 Turniere im Jahr spielen möglich sein, sich für das Finale zu qualifizieren“. Bei weiteren Umfragen kamen dann unzählige weitere Voten, Ideen, Anregungen wie man das Finalqualifikationssystem und die Darstellung der Leaderboards weiter verbessern könnte.

Die häufigsten Feedbacks waren:

  • Man sollte die Frauen viel stärker berücksichtigen, u.a. weil es weniger sehr gute Golferinnen als Golfer gibt.
  • Gute Resultate sollten noch stärker gewichtet werden
  • Man sollte auch dann eine Finalchance haben, wenn man nicht so viele Turniere spielen kann
  • Man sollte auch dann eine Finalchance haben, wenn man nur während einem Teil der Saison Zeit für Turnierrunden hat.
  • Im Norden ist eine Finalqualifikation aufgrund der schwächeren Turnierabdeckung viel schwieriger als im Süden.
  • Auch wenn man es nicht direkt ins Finale geschafft hat, sollte es eine „zweite Chance“ geben.

Daneben gab es natürlich Unmengen von Anregungen, die häufig einfach nicht umsetzbar waren. So zum Beispiel jeder Sieger (Brutto, 3x Netto) sollte fürs Finale qualifiziert sein (ergäbe dann bis zu 2.000 Finalisten!) oder ähnliches.

Wir haben die Anregungen sehr ernst genommen. Und monatelang gehirnt, recherchiert, wieder Feedbacks ausgetauscht, etc. Dabei gab es zahlreiche Kriterien zu erfüllen. Die 2011er-Regeln sollten:

  • … jedem Spieler (Geschlecht, Region, Spielstärke, Spielhäufigkeit, etc.) eine angemessene Chance bieten
  • … regionale Unterschiede berücksichtigen
  • … möglichst einfach und transparent sein
  • … entsprechend einfach (visuell) dargestellt werden können

Und last but not least: für uns selber natürlich auch organisatorisch umsetzbar sein, nicht noch größere Löcher in die Finanzen reißen wie in den Vorjahren, technisch reibungslos verarbeitet werden können und vieles mehr..

Dass sich diese Ziele je nach Sichtweise auch deutlich widersprechen können, war schnell klar. Es galt also, einen für alle Involvierten möglichst ausgewogenen Kompromiss zu finden. In einer ersten Phase ergab das ca. 20 verschiedene Qualimöglichkeiten. Aber natürlich war klar: das wird niemand verstehen und durchschauen, nicht mal wir selbst. Es folgten diverse weitere Reduktionen und Iterationen und am Ende ergab das dann das für 2011 angewendete Regelwerk. Für die o.g. häufigsten Voten fand man dann folgende (vermeintlichen) Lösungen: 

  • „Man sollte die Frauen viel stärker berücksichtigen, u.a. weil es weniger sehr gute Golferinnen als Golfer gibt.“
    -> separate Damen-Wertung für Brutto
  • „Man sollte auch dann eine Finalchance haben, wenn man nicht so viele Turniere spielen kann“
    -> Monatswertungen und Top15-Wertung
  • „Gute Resultate sollten noch stärker gewichtet werden“
    -> Top15-Wertung
  • „Man sollte auch dann eine Finalchance haben, wenn man nur während einem Teil der Saison Zeit für Turnierrunden hat.“
    -> Monatswertungen
  • „Im Norden ist eine Finalqualifikation aufgrund der schwächeren Turnierabdeckung viel schwieriger als im Süden.“
    -> Separate Wertungen für Regionen Nord und Süd für die Leaderboards Monatswertung und Top15
  • „Auch wenn man es nicht direkt ins Finale geschafft hat, sollte es eine „zweite Chance“ geben.“
    -> Anbieten von 2 Halbfinale Nord und Süd.

Noch eine Anmerkung zur häufig gestellten „Nord-/Süd“-Frage“: Die angewendete Aufteilung (Süd=Baden-Württemberg und Bayern, Nord=die restlichen Bundesländer) kam so zustande weil zufälligerweise sowohl die Anzahl Turniere 2011 wie auch die Anzahl uns bekannter Spieler aus 2010 ziemlich genau je hälftig auf Nord resp. Süd verteilt waren.

Im Rückblick kann ich mich über unser Bemühen es ALLEN Recht zu machen ziemlich ärgern. Wir haben einen gigantischen Aufwand in Konzeption, Design, technische Umsetzung, Verarbeitung, etc. investiert. Dies mit dem Resultat das wir in diesem Punkt nicht wirklich ein spürbare Verbesserung hatten. Im Rückblick habe ich sogar sehr starken den  Eindruck, dass man sich das alles hätte sparen können oder sogar müssen.

Da die „Qualiregeln-Zufriedenheit“ oftmals von subjektiven Kriterien resp. von „wie ist meine eigene Chance für die Finalqualifikation?“ abhängt, es aber bei 1.000, 10.000 oder 100.000 Spielern dennoch nur ca. 100 Finalplätze geben kann, ist es vermutlich unvermeidbar, dass immer ein gewisser Anteil der Spieler mit der gewählten Lösung nicht so glücklich ist. Vermutlich müssen wir einfach damit leben – auch wenn mir das zugegebenermaßen sehr schwer fällt.

Man bedenke: Die Finalqualifikation in einer so großen Turnierserie zu erreichen, ist etwas ganz besonderes und herausragendes – schließlich hat man sich gegen tausende Mitspieler durchgesetzt. Eine Erwartungshaltung oder gar einen Anspruch, sich mit ganz wenigen Turnieren für das Finale qualifizieren zu können, ist nicht angemessen und  und wollen wir auch nicht. Natürlich ist die sportliche Leistung an einem Turnier hoch einzuschätzen, aber diese allein kann einfach nicht genügen, dafür umfasst die Trophy auch einfach zu viele Turniere. Aber eines darf man neben dem ganzen Finalthema nicht vergessen: Die golffriends-Turniere bieten  viel Spaß – tolle Preise – günstige Runden – familiäre Atmosphäre! Und nicht primär wegen dem Finale. Aber ganz am Ende wird man dann vielleicht – als Sahnehäubchen einer tollen Saison – mit dem tollen Finale belohnt.

Wie eingangs erwähnt ist nach dem Abschluss einer weiteren erfolgreichen Saison nun die Zeit gekommen für einen kritischen Rückblick und damit verbunden, den jährlichen Überlegungen, wie das Finalqualifikationssystem für das nächste Jahr aussehen soll. Eines ist aber jetzt schon klar: es muss wieder weniger kompliziert und „nicht beabsichtigte Lücken“ (Halbfinale, B-Finale) ausgemerzt werden. Und es muss wieder so einfach erklärbar sein, auch für Neueinsteiger, wie es in den Vorjahren der Fall war.

Wie das konkret aussehen soll? Dazu gibt es bereits einige Überlegungen Soll es überhaupt noch ein Finale 2012 in dieser Form geben? Wie könnten die Qualifikationsbestimmungen 2012 aussehen? Gerne werde ich diesen und weiteren Fragen in den nächsten Blog-Beiträgen nachgehen.

Bis dann, liebe Grüsse,

Michael


Super-Tombola beim Finale

18. November 2011

Die diesjährige Tombola beim großen Finale in Belek fällt noch attraktiver aus als ursprünglich angekündigt! Wir haben gegen 100 Preise in der Lostrommel im Gesamtwert von 50.000 €. (Falls noch jemand aus seiner Firma etwas beisteuern möchte, damit wir die runde Zahl schaffen, herzlich gerne).

Da wir pro anwesender Person nur eine begrenzte Anzahl an Losen verkaufen werden, so wie im letzten Jahr auch, ist die Gewinnchance für jeden Einzelnen natürlich sehr gross.

Als Tombola-Preise gibt es dieses Jahr u.a. mehrere Scottsdale-Reisen für 2 Personen, eine Jaeger Le Coultre Damenuhrs sowie eine Jaeger Le Coultre Herrenuhr, eine Luxus-Kreuzfahrt von Hapag-Llyod, 2 Economy Class-Tickets sowie 2 Business Class-Tickets für Europaflüge von Swiss, Hapimag-Urlaubswochen, diverse Hotel-Gutscheine, Hirzl-Handschuhe, Espresso-Kaffeemaschinen u.v.m.

Ich hatte in den vergangenen Tagen auch einige Anfragen zum vorzeitigen Kauf von Tombola-Losen oder zum Kauf an Personen erhalten, die in Belek nicht anwesend sein werden. Dies ist aber leider nicht möglich. Die Lose sollen ein zusätzliches „Goodie“ für die Mitfeiernden bleiben und werden deshalb ausschließlich vor Ort an unsere in Belek anwesenden Finalisten und Gäste verkauft.

Liebe Grüsse,

Michael

P.S.: Für jene, die sich noch nicht angemeldet haben: wir haben bereits über 170 Buchungen, es hat noch ein paar Plätze – Gäste sind herzlich willkommen!


Das Millionenprojekt golffriends Trophy

10. November 2011

In 2011 haben wir die golffriends.com Trophy schon zum fünften Mal durchgeführt – ein kleines Jubiläum! Als überschaubare Marketing-Aktion für das Portal golffriends.com gestartet, hat sich die Trophy mit jährlich bis zu 500 Turnieren als Europas größte und beliebteste Golf-Amateurserie ihrer Art etabliert. Status Quo: Zufriedene Golfclubs, zufriedene Golffriends und zufriedene Sponsoren. Darüber freuen wir uns natürlich sehr und allen derart engagierten und enthusiastischen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Mitwirkenden gebührt an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Dank des großen Trophy-Erfolges und des (vielleicht zu professionellen?) Erscheinungsbildes, unterliegen manche dem Trugschluss: „die verdienen sich eine goldene Nase“. Die Vermutung liegt nahe – aber die Realität sieht „etwas“ anders aus. Gerne nehme ich unser kleines Trophy-Jubiläum und die anstehenden Änderungen 2012 zum Anlass, etwas mehr über „Backstage“ zu berichten.

In 2007 wurde die golffriends.com Trophy erstmals und als reine Marketingaktion für das Portal gestartet – mit „nur“ 68 Turnieren auf 40 Golfplätzen. Die Feedbacks von Golfclubs und Spielern waren derart positiv und die Nachfrage so hoch, dass wir uns dazu entschlossen, im Folgejahr gleich 350 Turniere in Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich und Ungarn durchzuführen. Natürlich war uns zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass ein solcher Aufwand nicht mit Service-Angeboten unseres Golfportals refinanzierbar sein würde. Aber: die Begeisterung im kleinen golffriends.com-Team war entbrannt und wir wollten dieses erfolgreiche Projekt unbedingt weiterentwickeln. Also traf ich den Entscheid, die Fortsetzung der Trophy vorerst mit eigenen privaten Mitteln zu finanzieren und zusätzliche Sponsoren für die Unterstützung zu gewinnen.

Das ist uns auch gelungen. 2009 konnten wir als Titelsponsor Deutschland die WELT Gruppe des Axel Springer Verlags und als Titelsponsor Schweiz Cornércard gewinnen. Das deutsche Finale wurde erstmals als Einladungsfinale und im Rahmen eines mehrtägigen Events auf Mallorca durchgeführt. Fokussiert auf Deutschland und die Schweiz wurden 821 (!) Turniere auf über 200 Golfplätzen durchgeführt und Turnierpreise im Wert von über 1 Mio. Euro ausgegeben. Eine Amateur-Turnierserie dieser Dimension hatte es zuvor im gesamten Europäischen Golfmarkt noch nie gegeben. Spätestens jetzt war die Trophy „ein Millionenprojekt“.

Und trotzdem gab es bei aller Freude einen großen Wermutstropfen: die Sponsoren erbrachten zwar großzügig Werbeleistungen und viele Sachpreise, die finanziellen Beiträge deutscher Sponsoren blieben hingegen auf bescheidenem Niveau. Der gefühlte Erfolg wurde riesig, die finanziellen Löcher aber noch grösser als ohnehin schon zuvor.

Der Aufwand für die Trophy ist enorm: Die Planung, Organisation und Durchführung so vieler Turniere, die Betreuung der über 200 Golfclubs, die Beschaffung, Zuteilung und Logistik der Turnierpreise, das Betreiben des Portals und vieles mehr. Es war absehbar, dass zukünftig verschiedene Maßnahmen und Anpassungen notwendig wären, um die golffriends.com Trophy langfristig zumindest kostendeckend durchführen zu können. Und es war auch klar, dass dies nicht kurzfristig gelingen kann. Auf Dauer war aber auch die private Finanzierung „aus Leidenschaft“ nicht in dieser Dimension tragbar.

Dazu wurden folgende Massnahmen beschlossen: Limitierung auf max. 500 Turniere in Deutschland und der Schweiz bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität, die Akquise zusätzlicher Sponsoren, die Steigerung der Anzahl Teilnehmer und Trophy Card-Abos sowie eine geringe Kostenbeteiligung von Golfclubs und Spielern.

Bis auf einen Punkt konnten wir alle Ziele 2011 erreichen. Durch Aufbau und Betreuung von über 35 ehrenamtlichen Tournament Assistants wurden über 90% aller Turniere persönlich begleitet. Zusätzlich konnten wir diverse neue Sponsoren gewinnen und die Teilnehmerzahlen der Trophy haben sich entgegen dem Trend im Golfmarkt weiter erhöht. Einzig der Verkauf der Trophy Cards blieb leider deutlich hinter den Erwartungen zurück. Wir bewegen uns immer noch bei nur rund 1.000 Abos.

Für 2012 werden wir unsere Sponsoren-Aktivitäten nochmals verstärken, weitere Tournament Assistants werden hinzukommen und den austragenden Golfclubs wird erstmalig ein Nenngeld in Höhe von 10 € pro Spieler berechnet. Die Umsetzung läuft bisher sehr gut. So konnten wir bereits einen neuen Titelsponsor für Deutschland gewinnen, über 300 Turnierverträge abschliessen und 3.400 Turnierpreise im Wert von 864.000 € akquirieren. Im Winter werden wir diverse Massnahmen vorbereiten, um auch die Anzahl verkaufter Trophy Cards näher an unsere Ziellinie zu bringen sowie die Turniertermine zu optimieren (weniger Überschneidungen) und die Finalqualifikationsregeln für Deutschland vereinfachen

Wir sind überzeugt, dass wir damit weitere wichtige Schritte machen, um die Trophy als Turnierserie „von Golfern für Golfer“ nachhaltig auf eigene Beine stellen können und freuen uns auf viele weitere Saisons mit Euch Golffriends. Nach wie vor sind es letztlich Eure Ideen und Kritiken, Eure Empfehlungen, Eure Loyalität und Eure Identifikation die die golffriends.com Trophy zu dem gemacht haben was sie heute ist. Ein herzliches Dankeschön an Euch alle!

In diesem Sinne bis zu meinem nächsten „Backstage“-Blogbeitrag…

Liebe Grüsse,
Michael